Wolfis Poesiealbum: 4 Aufklärung und Empfindsamkeit

Leider hat speziell WordPress/Videopress Probleme mit Inhalten in 4k. Ich hatte bisher immer das Format HD gewählt (werde das auch in Zukunft wieder tun), wollte aber diesmal ein Experiment mit 4k machen. Leider verhunzt Videopress das hochauflösende Format 4k beim automatischen Konvertieren in ein für die Augen bei großen Bildschirmen kaum erträgliches matschiges und schludriges was-weiß-ich-in-welcher-Auflösung-low-resolution-Fornat. Besser alles auf dem Handy anschauen! Entschuldigung.

Auf YouTube ist die Qualität besser: https://www.youtube.com/watch?v=E2VU6z6Cjac&t=63s

Alessio Cantarella/Maurizio di Bona: Battiato der Außerirdische

Bei meinem eigenen Buch über Franco Battiato hatte ich, wie bei mir üblich, einen klassisch-philologischen, textorientierten Ansatz. Ob eine solche beschränkte Methodik der Hermeneutik bei einem Multitalent wie Franco Battiato (Sänger, klassischer Komponist, Filmregisseur, Maler, Lokalpolitiker(!)) ausreicht, bleibt mehr als fraglich. Das Autorenteam Alessio Cantarella (Texte) und Maurizio di Bona (Graphiken) machen sich in ihrer (aus dem Italienischen übersetzten und wohl als Trilogie angelegten) Studie auf einen anderen, möglicherweise überzeugenderen, jedenfalls innovativen Weg. Sie halten sich relativ bedeckt und erzählen in wenigen Seiten Leben und Werk Battiatos als „graphic novel“. Den Hauptteil des Buchs füllen dann ca. 50 Kommentare verschiedenster Personen zum Leben und Werk des sizilianischen Künstlers in Form von ausgewählten und möglichst aussagekräftigen Kurzinterviews. Man erhält so am Ende ein kaleidoskopartiges Portrait Battiatos, dessen einzelne Mosaiksteinchen sich jeder selbst zu einem persönlichen Gesamtbild zusammenfügen kann. Interessant.

Parken alla Romana

So parken hier in Rom die fetten SUVs mit Blaulicht der vielen privilegierten Politiker und VIPs. Direkt und gnadenlos unverschämt auf der Bushaltestelle. Wir dummen kleinen Schüler und Lehrer, die auf den Bus warten und mit ihm unterwegs sind, haben uns inzwischen daran gewöhnt. Ich befürchte, dass man nur einen bösen oder im besten Fall verlogenen Kommentar im römischen Dialekt vom geschniegelten ältlich-väterlichen Fahrer im dunkelblauen Anzug mit Krawatte bekäme, wenn man sich darüber beschweren würde.