100 Gedichte (12)

Großkotz

Streichelst auch du
den Kunstkopf der Nacht
Stille befreit sich und lacht
Schaltstellen schmelzen zu Plastikbrei
Fahren ihre glühenden Fühler aus
Irgendjemandes glatzköpfiger Wille
Warf einen Stein in das Traumhaus
Ja ja es war
Graf Rotz von der Backe

Jetzt seh ich Farben und Wellen
und höre Rasseln und Schellen
Unaufhörlich hinaus
Pflanzt sich der Schall
Fort fließt der Hall
Verliert sich verloren
Kriecht eine Amöbe
Aus dem ersten Buch Mose
Hinein in wer weiß welche Ohren

© Wolfgang Haberl (Zweite Hälfte 80-ger / 2017)

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