San Lorenzo (Luoghi, storia e memorie)

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Ich lebe jetzt seit dem ersten September im römischen Stadtteil „San Lorenzo“. Als Wahl- und Neurömer verspürt man da natürlich das Bedürfnis, sich stadtkundig zu machen. Ich habe in der Not zu Rosella De Salvias und Rolando Galluzzis gemeinsam verfassten Stadtführer gegriffen, der hier in „San Lorenzo“ leicht zu bekommen ist (auch in den Zeitungskiosken). Komischerweise zahlt man für das Buch über „San Lorenzo“ in „San Lorenzo“ überall volle 12 Euro, Amazon verkauft es überall in Italien und Europa frei Haus für € 10,20. Nicht gerade ein Beispiel für biologisch-dynamischen Buchverkauf „a kilometro zero“.

Das Buch selbst hat mich ein bisschen enttäuscht, denn ich hatte mir mehr Insiderinformationen über das Stadtviertel erwartet. Es ist relativ bieder und konventionell geschrieben, und auch die an sich gute Idee, viele verschiedene Stimmen zu Wort kommen zu lassen, entpuppt sich am Ende als problematisch, denn die vielleicht drei Dutzend Artikel (mit den drei Hauptgliederungspunkten ORTE, GESCHICHTE UND ERINNERUNGEN, MÄNNER UND FRAUEN) enthalten viele Wiederholungen und sind zum Teil auch wenig interessant geschrieben. So ist man nach der Lektüre des Buchs kaum klüger als zuvor.

Das Buch liegt nur in italienischer Sprache vor.

San Lorenzo (Luoghi, storia e memorie)

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